
Der Klimawandel gehört zu den größten Veränderungen unserer Zeit. Seine Folgen zeigen sich längst nicht mehr nur in wissenschaftlichen Berichten, sondern werden Teil unseres Alltags. Hitzewellen, Dürren, Starkregen, Überschwemmungen und Stürme verändern Landschaften ebenso wie das Leben der Menschen.
Gleichzeitig hinterlassen wir selbst sichtbare Spuren. Plastikmüll gelangt in Flüsse und Meere, wird von Wind und Wasser weitergetragen und bleibt oft über Generationen erhalten. Was ursprünglich für kurze Zeit genutzt wurde, wird zu einem langfristigen Bestandteil unserer Umwelt.
Die Bilder dieses Projekts greifen diese Entwicklungen nicht dokumentarisch auf. Sie arbeiten mit Symbolen, Metaphern und reduzierten Bildwelten. Sie zeigen nicht einzelne Katastrophen, sondern machen sichtbar, wie fragil das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur geworden ist.
Das Projekt versteht sich nicht als Anklage und gibt keine einfachen Antworten. Es lädt dazu ein, innezuhalten und darüber nachzudenken, welche Spuren wir hinterlassen – und welche Welt wir kommenden Generationen übergeben.